Die Partner haben eine Fülle an a) Praktiken und Methoden, um neue Medien (Programmieren, digitales Geschichtenerzählen, online Journalismus und soziale Medien) als ein Mittel für die Befähigung von benachteiligten Zielgruppen zu nutzen und b) Praktiken und Methoden, um die soziale Inklusion von nicht- EU Bürgern zu fördern. Die Bündelung solcher Ressourcen hat ein gewaltiges Potenzial bei der Entwicklung des Trainingsprogramms und der Methodensammlung, die für die Ermächtigung von Drittstaatsangehörigen ebenso zugeschnitten ist wie zur Förderung ihrer aktiven Teilnahme in kulturellen, sozialen und informellen Bildungsaktivitäten. Das beinhaltet sowohl eine vorsichtige Auswahl an Methoden, wie kreative Workshops zur Steigerung von Fähigkeiten, als auch die Entwicklung eines Leitfadens für Menschen, die mit der Zielgruppe arbeiten, um ihnen zu zeigen, wie sie (möglicherweise gefährdete) Teilnehmenden bei der Steigerung ihres Selbstbewusstsein unterstützen können.

Es ist wesentlich für die Trainer des WELCOME Projektes die Programminhalte, die Methodensammlung und den Leitfaden vor der Testphase mit der Zielgruppe zu kennen. Eine Lernphase, in der Mitarbeitende sich austauschen und gegenseitig in einem Gruppenlernprozess trainieren können, ist für das Projekttreffen in Athen geplant. Danach ist eine Selbstlernphase geplant, die es den Trainern ermöglicht, das Programm und die Materialien detaillierter kennen zu lernen.

Die Testphase des Trainingsprogramms mit den jungen Geflüchteten in zwei Stufen ist wichtig, um a) einen direkten Einfluss auf die Zielgruppe und Interessensvertreter zu haben und b) praktische Erfahrung bei der Umsetzung des Programms zu bekommen und es damit zu evaluieren und weiterzuentwickeln.

Der direkte Einfluss auf die Zielgruppen hat zur Folge, dass die jungen Teilnehmenden und ihre Adressaten (Menschen aus Ihrer Umgebung) sowohl Ihre Fähigkeiten als auch ihr aktives Engagement steigern, um neue Medien für den Austausch zwischen den involvierten Gruppen zu fördern.

Verbreitung und Bewusstseinsbildung sind wesentlich um a) andere Organisationen dazu zu bewegen, die Methodensammlung zu nutzen und b) Aufmerksamkeit für den Bedarf von inklusiven Aktivitäten in den Organisationen der Interessensvertreter zu schaffen.